IKT-Erfahrungen und Ideen für den Deutschunterricht

Verschiedenartig schienen sie mir, die Erfahrungen. Mit der Motivation ging es mal besser, mal weniger – je nachdem, ob draussen gerade die Sonne schien, ob mich jemand anrief, ob ich gerade andere Aufgaben im Hinterkopf hatte oder ob es regnete, mich niemand anrief und ich mich voll aufs E-Learning konzentrieren konnte.

 

Wie so vieles, hängen Emotion und Motivation zusammen, so auch E-Learning und ich. Ich möchte offen sein, dazuzulernen, Neues als Chance wahrzunehmen, mich in Geduld zu üben, wenn sich mein PC wieder einmal aufhängt und die wertvollen Anregungen, die das E-Learning beietet, in meinem zukünftigen Unterricht umzusetzen. Das Social Bookmarking ist durchaus hilfreich, so denke ich. Auch mit LearningApps möchte ich gerne arbeiten.

Die iGoogle Seite bietet die Möglichkeit, mit einem Klick auf unterschiedliche Seiten zu gelangen und kann eine Zeiteinsparung bedeuten. Nichtsdestoweniger soll überlegt werden, wie und wann solche Angebote konkret im Unterricht eingesetzt werden können.

Social Bookmarking könnte den SuS im Literaturunterricht zum Austausch von Links zu verschiedenen Büchern (Analysen, Interpretationen, etc.) dienen und ihnnen helfen, sich beispielsweise gezielt auf Prüfungen vorzubereiten. PLEs haben meines Erachtens interdisziplinären Charakter: In diesem Bereich scheint mir die Zusammenarbeit unterschiedlicher Lehrpersonen von Bedeutung. Die SuS können beispielsweise mittels PLEs ihre Organisation- und Strukturkompetenzen erweiteren.

Blogs könnten als Lerntagebuch zu einem Werk geschrieben werden (z.B. Dramenanalyse mit unterschiedlichen Aspekten). Auf solchen Blogs könnten Medien unterschiedlicher Art gepostet werden, wie beispielsweise Videos, Graphiken, Präsentationen, etc. In einem Forum könnte beispielsweise auch ein Poetry-Slam-Contest veranstaltet werden, der sonst live stattfindet und von den Zuschauenden, in diesem Fall von den Peers online, bewertet wird.

 

Daniela Dill Auftritt

Alternative Prezi

Powerpoint kennt jeder, Prezi noch nicht. Aber ich bin überzeugt, dass dies bald der Fall sein wird.

Prezi ermöglicht eine einfache Handhabung, ohne grosses technisches Hintergrundwissen. Auf prezi.com kann man sich kostenlos registrieren und sogleich mit dem Designen von Präsentationen beginnen. Es lassen sich problemlos Pfade verändern, Bilder (direkt aus dem Internet oder vom eigenen Computer) und Formen einfügen, Texte formatieren und Animationen einfügen. Je nach Thema und Dauer der Präsentation kann ein entsprechendes Design von Prezi direkt übernommen oder selbst erstellt werden.

Im Unterricht eignet sich Prezi beispielsweise zur Darstellung von Strukturen und Zusammenhängen, ähnlich eines Concept Maps. Weiter können Verhältnisse, Visualisierungen auf eingängige Weise präsentiert werden, sodass Informationen im Gehirn, semantisch und strukturell sinnvoll kodiert und elaboriert werden können.

Die Bewegungen einer Prezi ermöglichen eine abwechslungsreiche und spannende Präsentation. Der Nachteil dabei besteht darin, dass die Orientierung verloren gehen kann, wenn die einzelnen Folie in Nahperspektive aneinandergereiht werden, ohne, dass wieder die Gesamtübersicht gegeben wird, damit sich das Publikum wieder orientieren kann. Wenn nur wenige Sekunden bei einer Folie verweilt wird, können die schnellen Wechsel dazu führen, dass die Zuschauenden mit den Augen nicht mehr folgen können und die Präsentation zu unruhig wahrnehmen. Deshalb scheint es von Bedeutung, eine begrenzte Anzahl von Wechsel der Folien einzusetzen und bei einer Folie auch mal länger zu verweilen.

Mein Fazit ist, dass Prezi eine tolle Alternative zu Powerpoint bietet, aber nicht zu viel eingesetzt werden sollte, zumal der Aufwand, jedenfalls wenn man anfängt damit zu arbeiten, zuerst noch grösser ist und man vielleicht Zeit verliert. Andererseits erlebte ich die Rückmeldungen der SuS und auch Lehrerkolleginnen, als durchaus positiv.

 

 

zuerst Lerntheorien

Weshalb einen Überblick zu Lerntheorien? Bevor wir uns pädagogisch betätigen, brauchen wir Informationen darüber, wie die SuS lernen, wie wir alle lernen.

Erst dann können wir uns überlegen, wie wir Methoden verwenden, wie die Sozialkompetenz gefördet und die Fachkompetenz gestärkt werden kann.

Deshalb: check in and find out… 🙂